Klares Ziel von Trainer Eriksson war der erste Platz und somit der Aufstieg in die 2. Division.
Leider waren die Luxemburger nicht so spielfreudig und kombinationssicher wie noch 2008 bei der letzten WM im eigenen Land, dies mit Sicherheit auch bedingt durch die mangelnde Spielpraxis einiger Spieler welche verletzungsbedingt oder auch aus beruflichen Gründen während der ganzen abgelaufenen Saison nur wenige Ligaspiele für Tornado absolvieren konnten.
Die ganze WM entschied sich schon im zweiten Drittel des ersten Spieles gegen den Absteiger und Favoriten Irland. Die Luxemburger mussten in diesen 20 Minuten 5 Tore hinnehmen und lagen so schon zu Beginn des letzten Drittels mit 1-5 hinten. Trotzdem gab die Mannschaft nicht auf und konnte das letzte Drittel mit 3-1 für sich entscheiden, was zum alles in allem entäuschenden 4-6 Endstand führte.
Das Ziel galt somit nach dem ersten Spiel schon als verpasst, und man musste mit den angeknacksten Selbstvertrauen in die Partie gegen die Emirate welches dann auch nach einer extrem schwachen Leistung der Luxemburger nur knapp mit 3-2 gewonnen werden konnte.
Die Luxemburger wollten sich aber mit einem Sieg im letzten Spiel gegen die Griechen aus dem Turnier verabschieden, aber auch das wollte diesmal einfach nicht klappen.
Trotz einer insgesamt guten und kämferich starken Luxemburger Leistung wollte der Puck nicht hinter die Torlinie der Griechen, und man musste sogar im zweiten Drittel, nachdem Beran und nur zwei Minuten später G.Scheier Matchstrafen wegen zwei eher harmlosen Aktionen bekamen, das 0-1 hinnehmen welches dem Spielverlauf absolut nicht entsprach.
Im Letzten Drittel gaben die Luxemburger noch einmal alles und setzten die Griechen während fast des gesamten Drittels unter Druck. Die Griechen konnten durch die jetzt zu sehr auf Angriff ausgerichteten Luxemburger sogar auf 2-0 erhöhen.
In der 58 Minute verkürzte Dessouroux zwar noch auf 1-2, es reichte aber nicht mehr um den längst überfälligen Ausgleich zu erzielen, und somit ging auch diese Partie zur Entäuschung der luxemburger Fans mit 1-2 verloren.
Hervorheben sollte man trotzdem die kämpferische Leistung der Luxemburger, die bis zur letzten Minute in jedem Spiel nie aufgegeben haben, erwähnenswert ist auch die sehr gute Leistung des erst 17 jährigen Gilles Biver der sich zum ersten Mal das Nationaltrickot überstreifen durfte und es würdig verteidigte.
Auch wenn das sportliche Ziel nicht erreicht wurde, so war die WM wie auch schon die WM 2008 wieder ein enormer Publikumserfolg und die heimischen Spieler wurden während der ganzen WM lautstark in der restlich ausverkauften Halle unterstüzt (Publikumsdurchschnitt bei den Spielen von Team Luxemburg lag über 1100 Zuschauer).
Die Spieler danken ihren Fans für diese Unterstützung und hoffen im nächsten Jahr in Süd Afrika (Kapstadt) den Aufstieg in die zweite Division schaffen zu können.








